
Samstag - 18.4.2026
Großaitingen - 18:30 Uhr - Vorabendmesse
Kleinaitingen - 18:30 Uhr - Pfarrgottesdienst
Sonntag - 19.4.2026
Oberottmarshausen - 8:45 Uhr - Pfarrgottesdienst
Großaitingen - 10 Uhr - Pfarrgottesdienst
Kleinaitingen - 10 Uhr - Erstkommunionfeier mit Fortuna und Musikkapelle
Reinhartshofen - 18:30 Uhr - Heilige Messe

Ergebnisse der Pfarrgemeinderatswahl 2026 in der PG Großaitingen
St. Georg, Wehringen...
St. Martin, Kleinaitingen...
St. Vitus, Oberottmarshausen...
St. Jakobus, Reinhartshofen...
Das aktuelle Programmheft des Bistums Augsburg zur Glaubenserneuerung und weitere Angebote können hier gelesen bzw. heruntergeladen werden:
www.pastorale-grunddienste.de/Programmheft
Die PG Großaitingen hat einen eigenen Kanal auf YouTube, auf dem
Online Gottesdienste angesehen werden können.

Am frühen Morgen des Sonntags nach dem Paschafest kommen die Frauen zum Grab Jesu und wollen ihm mit Salben ihre Liebe erweisen. Sie stellen sich Fragen, wie sie sich den Weg zum toten Jesus bahnen können.
Wie müssen sie doch erschrocken sein, als alles ganz anders kommt. Sie begegnen nicht einem Toten, sie begegnen Engel, Himmelsboten, die ihnen die unglaubliche Botschaft übermitteln. Für die Frauen ist diese Botschaft nicht zu fassen.
Diese Frage der Engel: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“ stellt sich doch letztlich durch die Jahrhunderte jeder Generation.
In meinen Gesprächen wird mir immer wieder sehr deutlich, dass viele Menschen Jesus überhaupt nicht mehr suchen. Für sie spielt Jesus keine Rolle mehr. Da wird Jahr für Jahr Weihnachten, Ostern, Pfingsten gefeiert und von vielen als Familienfest geschätzt, doch einen Bezug zu Jesus wird nicht mehr hergestellt.
Bei vielen Beerdigungen darf ich dagegen erfahren, dass die und der Verstorbene viel Kraft aus ihrem und seinem Glauben an Jesus Christus geschöpft hat. Das Kreuz im Wohnzimmer, Küche und Schlafzimmer waren für viele eine Hilfe, im täglichen Gebet sich der lebendigen Nähe Jesu Christi bewusst zu werden.
„Jesus ist auferstanden, Halleluja“ so schallt die Botschaft in den österlichen Tagen wieder durch die Welt.
Angesichts der vielen Kriege, des Elends der Geflüchteten, der Trauernden und Notleidenden ist diese Botschaft eine Kraft- und Hoffnungsquelle.
Vertrauen wir mit der Feier des Osterfestes doch neu darauf, dass der Auferstandene Herzen verwandeln kann. Beten wir doch gemeinsam darum, dass die Verantwortlichen in Staat und Gesellschaft die Friedensbotschaft des Auferstandenen vernehmen.
Ihnen wünsche ich auch im Namen aller Mitarbeitenden ein gesegnetes Osterfest und Kraft aus einer lebendigen Freundschaft mit Christus.
Ihr Pfarrer Hubert Ratzinger
(Vorwort s'Blättle 4/26)